Mittwoch, 26. Juni 2019

Schwimmen im Main

... die unterschätzte Gefahr.

Nachdem es mit den steigenden Temperaturen wieder vermehrt zu Einsätzen der Wasserrettungszüge der Kreise Main-Taunus und Groß-Gerau aufgrund von vermissten Personen nach Badegängen im Main kommt, möchten wir auf Folgendes hinweisen:

Baden bzw. Schwimmen im Main ist zunächst erlaubt. Allerdings gibt es Bereiche, in denen die Badeverordnung auf Grundlage des Bundeswasserstraßengesetzes das Schwimmen verbietet. So dürfen Schwimmer insbesondere in Bereichen von 100 m oberhalb bis 50 m unterhalb von Brücken, Wehr-  und Schleusenanlagen (einschließlich der Schleusenvorhäfen), Kraftwerksanlagen, Umschlagstellen, Schiffslandestellen, Schiffsliegestellen, Fähranlagen, Schiffswerften und Hafeneinfahrten nicht ins Wasser gehen. Dieses Verbot gilt für die komplette Breite des Flusses. Das Schwimmen in den gesperrten Bereichen birgt erhebliche Gefahren für Leib und Leben.

Dennoch gilt auch für die übrigen Bereiche: Der Main ist eine Bundeswasserstraße auf der täglich mehrere hundert Schiffe zu Tal und zu Berg fahren. Badenden sollte deshalb klar sein, dass es sich dabei um eine potenziell gefährliche Tätigkeit handelt. Die Verordnung schreibt Schwimmern u. a. vor, Abstand zu vorbeifahrenden Schiffen zu halten und den Kurs der Schiffe nicht zu kreuzen.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Gefahr durch Kohlenmonoxid

Es ist geruchs- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. „Häufig sind mangelnde Belüftung, fehlerhafte Verbrennung in Öfen oder Defekte an Gasthermen die Ursachen“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), vor dem Hintergrund der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung bei sechs jungen Menschen in Arnstein (Bayern). "Immer wieder kommt es auch zu Einsätzen der Feuerwehr aufgrund ausgasender Kohlereste etwa von Shisha-Pfeifen oder Grills in geschlossenen Räumen“, berichtet der Experte. 

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Gewitter - 7 Sicherheitstipps

Festes Gebäude oder Kraftfahrzeug bieten Schutz bei akutem Unwetter.

Gewitter bergen Gefahren für alle Menschen im Freien – und können schwere Sachschäden durch Überspannung und Brandausbruch verursachen. Nicht immer warnt ein kräftiger Regenschauer rechtzeitig vor dem Unheil. Darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) anlässlich der Warnungen vor Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in den nächsten Tagen hin.

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin – mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt.
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen.
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an – Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab.
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen.
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen.
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

Quelle: DFV

 

Drucken E-Mail

Starkregen und Hochwasser - Vorsorge, Selbstschutz und Selbsthilfe

Was Sie tun können, um sich und Ihr Heim vor unterschätzten Wettergefahren zu schützen

Häuser, die bis zur Dachkante unter Wasser stehen

Hoch­was­ser kann Ge­bäu­de­fun­da­men­te ex­trem be­schä­di­gen, es kön­nen Ris­se ent­ste­hen (Quelle: BBK)

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen reicht aus und Straßen werden zu Wasserstraßen, Keller zu Wasserbecken. Die Wassermassen entwickeln immense Kräfte und können Menschen und auch Gebäudestrukturen in Gefahr bringen. Zuletzt hat sich diese Gefahr an diesem Wochenende bei mehreren langanhaltenden Starkregenfällen, gerade in Süddeutschland, gezeigt. Deswegen ist es wichtig, dass alle wissen, wie Sie sich vor, während und nach einem solchen Unwetter richtig verhalten können

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Brennendes Fett...

... auf keinen Fall mit Wasser löschen!

Diesen Satz hat mit Sicherheit schon jeder einmal gehört. Was passiert wenn man es trotzdem macht, sieht man in dem neben stehenden Bild sehr eindrucksvoll. Ein kleines Glas Wasser auf brennendem Öl reicht aus und es entsteht eine meterhohe Stichflamme, welche nicht nur die ganze Einrichtung in der Küche zum brennen bringt, sondern auch schwerste Brandverletzungen der Haut und Atemwege verursacht.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Winter: Sicherheit zu Hause und auf Reisen

8 Tipps zur Sicherheit zu Hause und auf Reisen.

Feuerwehrverband appelliert: Umfassend vorbereiten, umsichtig reagieren

Überfrierende Nässe, geschlossene Schneedecke, eiskalter Wind: Witterungsbedingt lauern im Winter viele Gefahren. „Nicht nur bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug gilt es, sich umfassend vorzubereiten und umsichtig zu reagieren“, erklärt Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Bereits zu Hause sollte man sich entsprechend der Gegebenheiten rüsten. Die deutschen Feuerwehren geben acht Tipps zur Sicherheit zu Hause und auf Reisen:

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Rettungsgasse rettet Leben

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, DLRG und THW haben alle das gleiche Problem:
Auf dem Weg zur Einsatzstelle fehlt das richtige Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmer schnell und gefahrlos freie Bahn zu schaffen!

Selbstverständlich ist das Thema nicht neu. Allerdings häufen sich die Vorfälle, bei denen Verkehrsteilnehmer einfach die falschen Entscheidungen treffen, und somit den Rettern die Durchfahrt zur Einsatzstelle verwehren.

In den Fahrschulen lernt der Fahranfänger bei Blaulicht und Martinshorn ist „freie Bahn“ zu schaffen. Wie das richtig geht, wird oft aber nur unzureichend vermittelt. Gerade die Großfahrzeuge der Feuerwehr haben das Problem, dass sie nicht genug Platz haben, um durch den Verkehr zur Einsatzstelle zu gelangen. Ob im morgendlichen Berufsverkehr, an einer roten Ampel mit Blitzlichtanlage, auf Landstraßen oder Bundesautobahnen. 

Minuten können über Leben und Tod entscheiden!
Rettungsgassen müssen freigehalten werden!

Ein Flyer klärt Sie über das richtige Verhalten auf.

Nur wenn das Verständnis aller Verkehrsteilnehmer für ein richtiges Handeln vorliegt, können die Rettungskräfte schnell und vor allem sicher den Unfallort erreichen um anderen Menschen zu helfen und Leben zu retten.

Quelle: Rettungsgasse rettet Leben

Drucken E-Mail

Stromausfall: Was tun wenn die Energie ausfällt

Wissen Sie, wie abhängig Sie von Strom, Gas, Öl oder Fernwärme sind? Was passiert, wenn alles ausfällt? Das Telefon ist tot, die Heizung springt nicht an, warmes Wasser fehlt, der Computer streikt, die Kaffeemaschine bleibt aus, das Licht ist weg. Die Aufzählung können Sie beliebig erweitern. Schnell merken Sie, wie abhängig Sie von elektrischer Energie sind.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Ich höre die Sirene...

...was bedeuten die verschiedenen Signale eigentlich?

Im Main-Taunus-Kreis werden jeden ersten Mittwoch im Monat um 12:00 Uhr die Sirenen zur Warnung der Bevölkerung getestet. In Flörsheim sind 2 Sirenen installiert, eine steht hoch oben auf dem Turm des Feuerwehrhauses und die zweite unweit vom Bauhof im Stadtteil Keramag. Die Sirenen werden in Flörsheim nur noch bei Großschadenslagen oder zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt. Eine Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehr Flörsheim erfolgt in der Regel als "stiller Alarm", d.h. jeder Feuerwehrmann trägt einen Funkmeldempfänger mit sich, der bei Bedarf von der Leitstelle Main-Taunus in Hofheim alarmiert wird.

Die Bedeutung der verschiedenen Sirenensignale finden Sie hier:

quelle: www.mtk112.de

Drucken E-Mail

  • 1
  • 2